Botanicals im Gin

Die Rolle der sogenannten Botanicals

Die Botanicals

Der wichtigste Geschmacksbringer eines jeden Gins ist ganz klar Wacholder. Daneben können aber unzählige weitere Pflanzenstoffe für ganz individuelle Geschmacksnoten sorgen. Diese Botanicals umfassen Kräuter, Früchte, Samen, Körner, Wurzeln und Rinden.

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In klassischen Gins kommen zwischen sechs und zehn unterschiedliche Botanicals in einen Gin. Es gibt aber auch Marken, die auf weit mehr Zutaten setzen. So verwenden die Hersteller des Monkey 47 aus dem Schwarzwald beispielsweise 47 Pflanzenteile für ihre prämierte Spirituose.

Variiert werden können bei der Herstellung des Gins nicht nur die unzähligen Botanicals selbst, sondern auch deren genaue Menge, sowie die Art der Beigabe. Wie wir bereits zuvor gesehen haben, können die Inhaltsstoffe im Alkohol mazeriert oder perkoriert werden. Sprich sie schwimmen entweder im Alkohol oder der verdampfte Alkohol wird über die Botanicals geleitet.

Ebenfalls unterscheiden kann sich der Zeitpunkt der Zuführung der Geschmacksstoffe. Während bei einem Dry Gin der Zeitpunkt nicht fest vorgeschrieben ist und es möglich ist, zwischen einzelnen Wiederholungen der Destillation neue Botanicals hinzuzugeben, ist dies beim London Dry Gin untersagt. Hier müssen alle Zutaten gleichzeitig vor dem zweiten Destillationsvorgang beigegeben werden.

Um dir einmal einen Einblick in die Vielfalt zu geben, haben wir hier einige der möglichen und teils gängigen Botanicals aufgelistet. Diese Liste hat aber keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit.

Botanicals Gin Zutaten

Solltest du nun auf den Geschmack gekommen sein und Lust bekommen haben, einmal deinen eigenen Gin kreieren zu wollen, empfehle ich dir unsere Anleitung dazu HIER. Es ist nämlich super leicht und ohne eigenes Brennen möglich, dir in wenigen Tagen deinen eigenen Gin, ganz nach deinem Geschmack herzustellen.